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Kurzentschlossen wollten wir die Hamburg Cruisedays im September besuchen, um uns u.a. mit den CRUVIDU Abenteurern und Gründern zu treffen. Also versuchten wir ca. 6 Wochen vor den Cruisedays noch ein halbwegs bezahlbares und unseren Ansprüchen gerechtes Hotelzimmer zu ergattern. Durch Zufall haben wir dann das letzte freie Hotelzimmer im St. Annen Hotel mitten in St. Pauli entdeckt. Dieses Hotel ist Stand 2017 immer unter den Top 3 bei Tripadvisor für Hotels in Hamburg gelistet. Auch wir waren echt begeistert und möchten Euch hier kurz unsere persönlichen Eindrücke zu dem Hotel mitten im Hamburger Kietz St. Pauli wiedergeben.

Das Hotel verfügt über 32 Zimmer. Bei unserem Aufenthalt hatten wir ein Smart Basic Zimmer gebucht, weil kein anderes verfügbar war. Sollten wir nochmals dort wohnen, werden wir versuchen, ein Garden Comfort Zimmer zu erhalten, da diese noch schöner sein sollen.

Als wir von Australien aus zurückgereist sind, hatten wir einen längeren Zwischenstop in Chinas Metropole Shanghai. 15 Stunden durften wir in die bunte Glitzerwelt am Bund eintauchen. Für die Übernachtung hatten wir uns das Jinjiang Metropolo Classiq Hotel ausgesucht, dass durch seine direkte Lage am Bund unsere erste Wahl war. Der Bund als Top Wahrzeichen von Shanghai stand ganz oben auf unserer To-See Liste. Wie es uns dort ergangen ist und was wir sonst noch so während dieses Kurzaufenthaltes in Shanghai gesehen und erlebt haben, könnt Ihr hier in unserem neusten Beitrag miterleben.
Pünktlich verließ unser Air China Flug den Flughafen Sydney und wir machten uns auf den Rückweg. 2 Wochen Australien lagen nun hinter uns, und wehmütig saßen wir im Flieger um zu unserem allerletzten Ziel Shanghai zu kommen. Der Flug wollte nicht enden und wir landeten nach 11 Stunden endlich gegen 19 Uhr am Shanghai Pudong Airport.

Immer wieder werden wir nach Hotel- und Unterkunfttips für Gran Canaria gefragt. Mit weit über 50 Aufenthalten in den letzten 20 Jahren haben wir schon so einige Hotel- und Bungalowanlagen bewohnt. Die letzten paar Male haben wir jedoch immer öfter die Apartment und Bungalowanlage Sol Barbacan in Playa del Inglés gebucht.

Warum dies unsere Lieblinganlage ist, möchten wir Euch in diesem Beitrag kurz erklären und Euch mit den Bildern mitnehmen in unsere Wohlfühloase im Herzen von Playa del Ingles. Und falls Ihr weitere Fragen habt, schreibt es einfach in die Kommentare.

Lage:

Sicherlich wird jetzt der ein oder andere von Euch denken, wie kann man nur mitten in Playa del Inglés seinen Urlaub verbringen? Dort gibt es doch nur 70er Jahre Bettenburgen, die total heruntergekommen sind und laut ist es doch auch mitten an der Hauptstraße der Avenida Tirajana. Sehen wir aber ganz und gar nicht so.

Wie immer muss man für sich entscheiden, was man haben möchte. Wichtig für uns, eine saubere Unterkunft, ansprechende Poolanlage, Parkmöglichkeit für den Mietwagen, Yumbocenter fussläufig erreichbar und eine schöne große Terasse mit Sitz- und Liegemöglichkeiten. Wenn es dann noch schnelles und stabiles Wifi kostenlos gibt, ist bereits ein großer Teil unserer Ansprüche erfüllt.

Alle diese Aspekte erfüllt für uns die Anlage Sol Barbacan. Was uns besonders gefällt? Jedes Mal, wenn wir wieder dort wohnen, wurde irgendetwas erneuert oder verbessert. Das ist für uns ein Zeichen für Nachhaltigkeit. Hier möchte man dem Gast immer wieder etwas Neues bieten und Verbesserungen durchführen. In der heutigen Zeit ist das leider nicht mehr in jeder Unterkunft selbstverständlich. Gerade auf Gran Canaria gibt es noch sehr viele Hotelanlagen, die seit etlichen Jahren nicht investieren. Der Verfall und die Unzufriedenheit der Gäste ist damit natürlich garantiert.

Im Juli haben wir ein verlängertes Sommerwochenende in Köln verbracht. Als Hotel wählten wir dieses Mal das XII Apostel Hotel Albergo in direkter Innenstadtlage am Heumarkt. Bei unserem Städtetrip haben wir diese Mal sehr viel Wert auf eine zentrale Lage mitten im Herzen von Köln gelegt. Und wir sind der Meinung, das XII Apostel erfüllt in dieser Beziehung auf jeden Fall unsere Ansprüche. Von hier ist man zu Fuß in ca. 10 Minuten am Dom & Hauptbahnhof, auch die Einkaufsmeile Hohe Straße ist in wenigen Minuten zu erreichen. Der Alter Markt ist direkt ums Eck und auch bis zum Rhein und Schokoladenmuseum sind es nur ein paar Gehminuten.

Gebucht hatten wir unser Komfort Doppelzimmer bereits im Oktober letzten Jahres und hatten auch bei der Buchung direkt einen Wunsch zur Lage des Zimmers genannt. Dieser wurde uns vom Hotel gerne erfüllt, wir erhielten ein Zimmer zur Hofseite und wie gewünscht auch in einem höheren Stückwerk mit einem super schönen Ausblick.

Der Checkin verlief am frühen Freitagabend ohne Probleme und wir erhielten schon nach wenigen Minuten unsere Zimmerkarten. Ebenfalls erhielten wir beim Checkin Getränkegutschein für ein Willkommensgetränk im direkt angeschlossenen Restaurant. Eine sehr schöne Geste des Hotels, so fühlt man sich immer direkt willkommen und wer freut sich nicht über ein Getränk nach der Anreise. Ebenfalls wurde uns direkt bei Checkin erklärt, dass täglich 1 Wasserflasche/Person auf dem Zimmer kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Auch ein sehr netter Service.

Nachdem wir nun von allen Reisedetails unserer wunderbaren und spannenden Kreuzfahrt auf der Celebrity Solstice im März 2017 berichtet haben, wollen wir hier in chronologischer Reihenfolge unsere komplette Reise als Logbuch sortieren:

  • 09. März 2017 (Tag 1)

    Anreise zum Flughafen und Flug mit Air China Frankfurt – Peking

    Leider hat die Deutsche Bahn mal wieder versagt und wir mussten kurzfristig auf unser Auto wechseln, um überhaupt noch pünktlich in Frankfurt am Flughafen anzukommen. Nach einem kurzen Stop in der Lufthansa Business Lounge geht es los. Der Flug startet pünktlich und somit treffen wir am 10.03.2017 mittags in Peking ein.

  • 10. März 2017 (Tag 2)

    Aufenthalt Airporthotel Langham Place Beijing

    Dank Air China haben wir für den zwölfstündigen Aufenthalt in Peking ein kostenloses Airporthotel erhalten. Unser Dayroom war echt super und so konnten wir uns dort gut aufhalten und auf den Weiterflug warten. Gegen 22 Uhr machen wir uns erneut auf den Weg zum Flughafen. 

  • 11. März 2017 (Tag 3)

    Flug mit Air China Peking – Sydney und Check in Jamison Amora Hotel Sydney

    Der zweite Nachtflug steht an und wir haben uns vorgenommen auf dem Flug so viel wie möglich zu schlafen, um halbwegs ausgeruht in Sydney anzukommen. Gegen 15 Uhr landen wir pünktlich in Sydney und können es kaum fassen, wir sind tatsächlich in Australien. Schnell haben wir ein Taxi gefunden und sind auf dem Weg zu unserem Hotel für die nächsten 3 Nächte dem Jamison Amora Hotel Sydney. Abends geht’s dann noch mit unseren Freunden zum Essen.

  • 12. März 2017 (Tag 4)

    Sightseeing in Sydney & Bondi Beach und unser Abend in der Opera Bar

    Bereits früh am Morgen starten wir mit unserem Sightseeing Programm, kaufen uns ein Hop-on Hop-off Ticket und fahren los Richtung Bondi Beach. Am Abend geht es dann noch zur Sydney Oper und der Opera Bar. Der Ausblick und das Ambiente unbeschreiblich. Uns ist jetzt schon klar, Sydney ist verdammt schön und wir könnten noch ein paar Tage länger bleiben.

  • 13. März 2017 (Tag 5)

    Check In Kreuzfahrt Celebrity Solstice 12 Nächte Great Barrier Reef

    Heute ging es endlich aufs Schiff, der Check In in Sydney lief so Lala. Als wir am Hafen ankommen, sehen wir schon die lange Warteschlange. Endich nach über eine Stunde sind wir an Bord. Dort angekommen werfen wir erst einmal einen Blick in unsere Aqua Class Balkonkabine. Noch schnell ein paar Erinnerungsfotos von Sydney gemacht und dann heisst es auch schon Leinen los.

  • 14. März 2017 (Tag 6)

    Hafen: Newcastle 

    Tour: Huntervalley Snapshot Tour 

    Früh am Morgen und bei Regen treffen wir in Newcastle ein. Auch die Wetterprognose sagt für den Tag nichts Gutes aus. Naja egal, im Weingut wird es schon nicht regnen.

  • 15. März 2017 (Tag 7)

    Seetag & Hochzeit

    Heute ist es weit, unsere Freunde heiraten auf dem Schiff. Die Trauung fand mittags statt und am Abend haben wir wunderbar im Murano gegessen. Im Anschluß haben wir natürlich auch noch ein bisschen gefeiert.

  • 16. März 2017 (Tag 8)

    Seetag 

    Das Wetter hat sich deutlich gebessert und wir geniessen unseren Seetag an Deck. Pool, Whirlpool, Cocktails und gutes Essen, was braucht man mehr? Abends noch ein schöner Sonnenuntergang…

  • 17. März 2017 (Tag 9)

    Hafen: Airlie Beach 

    Tour: Whitsunday Island Catamaran Tour

    Bereits als wir heute Morgen in Airlie Beach auf Reede liegen und die Balkontür öffnen, wird uns klar, heute brennt hier die Luft. Bereits morgens um sieben sind es schon über 30 Grad und die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel. Auch der Fahrtwind auf dem Katamaran reicht nicht aus, es ist mit Abstand der heisseste Tag der gesamten Kreuzfahrt. 

  • 18. März 2017 (Tag 10)

    Hafen: Yorkey’s Knob

    Tour: Great Barrier Reef Catamaran & Schnorchel Tour

    Heute ist der große Tag, unsere Tour zum Great Barrier Reef steht an. Wir sind total erleichtert, dass die Tour tatsächlich stattfindet und fahren mit einem Riesenkatamaran zum Riff. Auch wenn die Farbenpracht der Korallen bereits verblasst, für uns steht fest, so einen Schnorchelausflug werden wir niemals vergessen.

  • 19. März 2017 (Tag 11)

    Hafen: Yorkey’s Knob

    Tour: Kuranda Skyrail & Cablecar Tour

    Heute geht es in den Regenwald und in das Aborigine Dorf Kuranda. Ein toller Tag wir sehen und erfahren viel über den Regenwald und auch die Seilbahnfahrt ist ein Highlight. Das Ende der Tour mit der Zugfahrt und der katastrophalen Organisation beim Tendern hätten wir uns allerdings gerne erspart.

  • 20. März 2017 (Tag 12)

    Hafen: Port Douglas

    Tour: Lady Douglas River Cruise

    Von Anfang an war für uns klar, wir werden für Port Douglas nichts vorher planen und uns am Hafen überraschen lassen, was wir finden. Wir haben eine sehr nette River Cruise auf der Lady Douglas unternommen und shoppen waren wir auch noch. Also ein sehr gelungener Tag.

  • 21. März 2017 (Tag 13)

    Seetag mit Umrundung von Willi’s Island

    Endlich mal wieder ein Seetag. Nach all den Touren und Ausflügen haben wir uns echt mal wieder auf einen Seetag gefreut. Gegen Mittag umrunden wir Willi’s Island. Willi’s Island ist eine kleine mit nur ca. 10 Menschen bewohnte Insel inkl. Wetterstation. Per Funk nimmt der Kapitän der Celebrity Solstice Kontakt mit der Wetterstation auf und wir erhalten über die Bordlautsprecher Informationen bezüglich des Wetters direkt aus erster Hand.

  •  22. März 2017 (Tag 14)

    Seetag 

    Es regnet leider wieder wie aus Kübeln und auch Sturm & Gewitter sind wieder da. Somit verbringen wir diesen Seetag mit Lesen und dem süßen Nichtstun. Abends besuchen wir dann noch den Tuscan Grill.

  • 23. März 2017 (Tag 15)

    Hafen: Brisbane

    Tour: Besuch der Southbank und Familientreffen

    Ein sehr wichtiger Tag und Hafen unserer Kreuzfahrt erreichen wir heute. Verwandtschaft von Tanja lebt hier und dementsprechend verbringen wir den Tag mit ihrer Familie und besuchen die Southbank von Brisbane. Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und wir müssen Brisbane wieder verlassen.

  • 24. März 2017 (Tag 16)

    Seetag 

    Es regnet leider wieder wie aus Kübeln. Heute steht leider schon wieder das Koffer packen an und auch von unseren Freunden werden wir uns heute Abend verabschieden, da bereits am frühen Morgen der Heimflug von Ihnen ansteht, während wir noch eine Nacht in Sydney bleiben.

  • 25. März 2017 (Tag 17)

    Sydney Checkin Primus Hotel und Darling Harbour

    Der letzte Tag und die letzte Nacht in Australien stehen heute an. Bereits am frühen Morgen haben wir im Primus Hotel eingecheckt. Dieses Hotel ist wirklich unser Hotel Highlight, viel besser als das Jamison Amora. Am Mittag haben wir dann noch einen Abstecher zum Darling Harbour gemacht. Abends gab’s dann den letzten Drink auf der Dachterrasse im Hotel.

    Für uns steht fest, Australien wir kommen auf jeden Fall wieder. Aber beim nächsten Mal wird es wahrscheinlich ein Roadtrip werden.

  • 26. März 2017 (Tag 18)

    Flug mit Air China Sydney-Shanghai; Check in Jinjiang Metropolo Classiq Hotel und The Bund Shanghai

    Heute geht es auch für uns mit der Rückreise los. Am Morgen machen wir uns mit dem Taxi auf den Weg zum Flughafen. Ein Frühstück in der tollen Business Lounge von Air New Zealand und schon geht der zehnstündige Flug nach Shanghai los. In Shanghai landen wir abends und auch der von Air China kostenlos zur Verfügung gestellte Chauffeurservice wartet bereits am Flughafen auf uns. Leider dauert es über 1,5 Stunden bis wir unser Gepäck endlich erhalten. Somit verbleiben gerade einmal 12 Stunden bis wir wieder weiterfliegen. Der Fahrer vom Chauffeurservice kann kaum glauben, dass wir dafür nach Shanghai Downtown fahren. Aber wir haben ja noch ein Ziel auf unserer Liste der Sehenswürdigkeiten, wir wollen „The Bund“ sehen. Als „The Bund“ wird die Skyline von Shanghai genannt. Also checken wir zuerst in unser Hotel welches nur wenige Meter vom Bund liegt ein. Das Hotel nennt sich Jinjiang Metropolo Classiq Hotel. Danach geht es aber gegen 23 Uhr endlich zum Bund und wir haben Glück, es ist zwar kalt, aber so bleibt uns der Smog erspart und wir können tolle Bilder machen. 

  • 27. März 2017 (Tag 19)

    Flug mit Air China Shanghai-Frankfurt  

    Auch heute Morgen holt uns ein Chauffeur von Air China am Hotel ab und bringt uns in einem Mercedes Van wieder zum Flughafen. Auch die Business Lounge in Shanghai von Air China kann sich sehen lassen. Beim Rückflug dann die Überraschung, neben uns sind nur noch drei weitere Passagiere in der Business Class. Somit hat also jeder Passagier sein eigenes Crew Mitglied als Betreuung. Der Flug dauert über 11 Stunden und wir landen pünktlich in Frankfurt. Nach einer zweistündigen Autofahrt von Frankfurt bis nach Essen kommen wir am späten Abend wieder zuhause an.

    Unser Zitat für diese Reise:

Am 26.02.17 also genau vor einem halben Jahr haben wir unseren ersten Beitrag auf unserer Seite dem Reiseblog 1001Reisedetails veröffentlicht. Deswegen gibt es heute von uns einen Rückblick auf die letzten 6 Monate und natürlich werden wir auch einen Ausblick in die Zukunft für die nächsten Monate geben.

Rückblick auf die Entstehung von 1001Reisedetails:

Wie gesagt, Mitte Februar 2017 ging es los und wir haben uns überlegt mit unserer Seite 1001Reisedetails zu starten.  Auslöser hierfür waren unsere Freunde und Bekannte, die uns immer wieder gefragt haben, wann wir denn unsere Reiseerlebnisse, -tipps und –abenteuer mal aufschreiben. Da dann ja das erste Mal eine Reise nach Australien im März 2017 anstand, haben wir uns entschlossen, jetzt ist der richtige Zeitpunkt um endlich mit unserem Reiseblog zu starten. Denn mit dem Gedanken hatten wir schon länger gespielt und mit der Australienreise gab es auch genügend Potential für Reiseerlebnisse.

Für unsere letzte Nacht in Sydney haben wir uns ein Hotel in einem anderen Viertel als auf der Hinreise gesucht, da wir ja so viel wie möglich von Sydney entdecken wollten. Nun ging es also nicht wieder zurück ins Jamison Amora, sondern ins Primus Hotel im Darling Harbour Viertel.

Unsere Wahl fiel auf das Primus Hotel Sydney, da es uns von der Lage zum Darling Harbour, Skytower, Hyde Park und zur St. Andrews Cathedral optimal erschien. Zudem bekam dieses Hotel in allen bekannten Bewertungsforen eine sehr gute Kritik.

Das Gebäude selbst stammt aus den 30´iger Jahren und wurde als Zentrale des Wasserwirtschaftsamtes in Sydney genutzt. Diesen Charme spürt man auch heute noch auf den Fluren des Hotels.

Unser erstes Bloggertreffen #RBRUHR stand am letzten Wochenende an. Vielen Dank nochmals an Janett von Teilzeitreisender und Anja von Travel on Toast. Damit verbunden war auch eine Übernachtung im Atlantic Congress Hotel Essen. Das Besondere für uns hierbei, wir haben in einem Hotel übernachtet, welches nur 8 Kilometer von unserem eigenem Wohnort entfernt liegt. Sicherlich denkt Ihr jetzt, warum tut man das? Warum fährt man nicht einfach wieder Nachhause und schläft in seinem eigenen Bett? 

Die Antworten darauf sind für uns eigentlich ganz einfach, eine Übernachtung im Hotel ist für uns auch immer ein wenig Flucht aus dem Alltag. Keiner von uns beiden musste fürs Abendessen kochen und ums Frühstück mussten wir uns auch nicht selbst kümmern. Man kann einfach ganz relaxt in den nächsten Tag starten. Ebenfalls ergibt sich so auch die Möglichkeit, mit eigenen Augen zu sehen und zu erleben, welche Übernachtungsmöglichkeiten hier in unserer Stadt für Bekannte & Freunde angeboten werden, wenn sie zu uns zu Besuch kommen.

Bis zum letzten Wochenende war uns das Atlantic Congress Hotel nicht wirklich sonderlich aufgefallen, wir wussten, wo es sich befindet, aber das war es auch schon. Tanja hatte schon die ein oder andere Tagung dort, war aber auch über den Konferenzbereich nicht hinausgekommen.

 

Unser verlängertes Maiwochenende haben wir, wie bekannt, in Rotterdam verbracht. Für dieses Wochenende hatten wir über Secret Escape ein Zimmer mit sogenannter Sunrise View im Nhow Hotel Rotterdam reserviert. Dementsprechend kommt jetzt hier unsere Hotelbewertung zum Nhow Hotel Rotterdam.

Das Nhow Rotterdam ist ein Designhotel mit 278 Zimmern. Es befindet sich in einem Business Komplex in den Wilhelminakaden und ebenfalls direkt am Kreuzfahrtterminal von Rotterdam. Fußläufig kann man innerhalb von wenigen Minuten folgende Sehenswürdigkeiten erreichen: Erasmusbrücke, Hotel New York & die Fenix Food Factory. In unmittelbarer Umgebung befindet sich eine Metrostation und ebenfalls eine Straßenbahnhaltestelle um ins Zentrum zu gelangen.  Das Auto lässt man in Rotterdam besser im Parkhaus stehen, da Parkplätze in der Stadtmitte sehr rar und teuer sind. Das Nhow Hotel hat eine Kooperation mit der direkt angeschlossenen Tiefgarage von Q-Park, somit kann man hier für 25€/Tag vergünstigt, sein Auto parken.  Parkplätze waren zu unserem Aufenthalt ausreichend vorhanden.

Der Checkin im Hotel verlief sehr zügig. Innerhalb von 5 Minuten hatten wir unsere Zimmerkarten und alle wichtige Informationen, die das Hotel betreffen, erhalten. Wir bekommen Zimmernummer 1616 und machen uns auf den Weg zu den Aufzügen, die sich in unmittelbarer Nähe der Rezeption befinden. Um zu unserer Etage zu gelangen, müssen wir im Aufzug zuerst die Zimmerkarte in den dafür vorgesehenen Schlitz stecken und können nur dann unsere Etage auswählen. Ein guter Sicherheitsaspekt den wir auch von anderen internationalen Hotelketten kennen.

Welcome to Australia, endlich sind wir in Sydney angekommen. Wir können es immer noch nicht richtig glauben, aber wir sind tatsächlich „Down under“. Die Einreise hat super geklappt, es gab keinerlei Probleme und bereits 45 Minuten nach der Landung sitzen wir im Taxi und fahren zum Hotel. Die Fahrt führt durch die Vororte von Sydney, bis wir schließlich nach ca. 25 Minuten die Stadt erreichen. Es ist Samstagnachmittag und die Stadt ist dementsprechend gut gefüllt, so dass wir für die letzten Kilometer nochmals eine Viertelstunde benötigen. Während der Fahrt zeigt uns der Taxifahrer bereits ein paar Sehenswürdigkeiten, so sehen wir bereits aus dem Auto einen Teil vom Hyde Park und auch die St. Andrews Kathedrale. Wir nähern uns dem Business District, aufgrund von mehreren Großbaustellen auf einer der Hauptstrassen von Sydney, der George Street, müssen wir nochmals einen Umweg nehmen, bis wir endlich die Zufahrt zum Hotel in der Jamison Street erreichen.

Amora Hotel Jamison Sydney

Für 2 Nächte werden wir im Jamison Amora Hotel in Sydney wohnen, bevor es dann am 13. März auf die Great Barrier Reef Kreuzfahrt mit der Celebrity Solstice geht. 

Wir haben über Hotels.com ein Deluxe Zimmer mit Kingsize Bett inkl. Frühstück gebucht. Auch wenn es sich Deluxe Zimmer nennt, es war die billigste Zimmerkategorie, die man buchen konnte. Der Checkin verläuft problemlos, dass Personal an der Rezeption ist sehr nett und wir erhalten bereits nach kurzer Zeit unsere Zimmerkarten. Was uns verwundert ist, dass man bei Zahlung der Hotelkosten mit der Kreditkarte eine Gebühr von 1,5% erhebt, unserer Meinung nach in der heutigen Zeit einfach nicht mehr üblich. Wir erklären der Mitarbeiterin an der Rezeption, dass auch Freunde in diesem Hotel wohnen,  wir nennen den Namen, sie nennt uns die Zimmernummer und schaltet auch direkt unsere Zimmerkarte zur Benutzung des Aufzuges für das Stockwerk frei.   

Auf geht’s zu den Aufzügen. Ein Blick auf das Booklet der Zimmerkarten und wir wissen, dies ist ein Zimmer in einem der untersten Stockwerke. Wir haben Zimmer 411 und bereits nach einem kurzen Gang über den Hotelflur sind wir da. Wir öffnen die Zimmertür mit der Zimmerkarte und gelangen problemlos in unser Zimmer. Ein kurzer Blick genügt, die Zimmergröße und auch das Badezimmer sind mehr als ausreichend. Alles ist sehr sauber. Einmal kurz aufs Bett gelegt und festgestellt, dass Bett ist so weich, dass man das Gefühl hat, man sinkt mit dem Po soweit ein, dass die Beine in der Luft hängen. Nicht die optimale Schlafposition für uns, dies bestätigte sich auch nach der ersten Nacht und auch in der zweiten wurde es nicht wirklich besser. Wir öffnen das Sichtschutzrollo am Fenster und sind enttäuscht. Dies ist mit Abstand der schlechteste Ausblick, den wir bis dato aus einem Hotelzimmer hatten. Vor unserem Fenster ist eine ca. 1 Meter hohe Mauer, direkt gegenüber ist ein Bürogebäude, auch links und rechts daneben sehen wir nur Gebäude. Aus diesem Grund haben wir unser Zimmer „The room with no View“ getauft. Das es auch Zimmer mit Ausblick gibt, davon konnten wir uns dann kurze Zeit später im 32. Stock bei unseren Freunden ansehen. Naja man kann ja nicht immer Glück haben und wir waren ja sowieso die meiste Zeit unterwegs.

Nun aber ein paar Bilder zu unserem Zimmer:


Auch wer Sport, Fitness & Wellness in Sydney betreiben möchte, ist im Jamison gut aufgehoben. Das Hotel verfügt über einen Indoor Pool, einen kleinen Fitnessraum und einen Spa-Bereich. Zusätzlich kann man sich direkt vor dem Hoteleingang Leihfahrräder mieten. Mit Sicherheit auch einmal eine ganz andere Art, diese schöne Stadt zu erkunden.

 

Kommen wir nun zu dem kulinarischen Teil, wie wir ja vorher schon berichtet hatten, war in unserem Zimmerpreis das Frühstück inkludiert. Aus diesem Grund sind wir dann auch morgens in den Genuss gekommen, dass Frühstücksbuffet im Hotel zu nutzen. Der Frühstücksraum befindet sich, wie die Hotelbar im 2. Stock des Hotels. An beiden Tagen hatten wir keinerlei Wartezeit um einen Tisch zugewiesen zu bekommen. Wir haben jedoch an dem einen Morgen eine längere Warteschlange vor dem Eingang gesehen. Der Frühstücksraum an sich, ist unserer Meinung nach für diese Hotelgröße definitiv zu klein, so dass hier sicherlich zu den Stosszeiten immer wieder mit Wartezeiten zu rechnen ist. Es gibt keine Eierstation, jedoch kann man auf Wunsch bei dem jeweiligen Kellner, der auch Tee & Kaffee an den Tisch bringt, seine Eier nach Wahl bestellen. Auch die Bestellung von Cappuccino war ohne Probleme möglich, es dauerte jedoch bis wir diesen erhalten haben. Was wir bis dato noch nie gesehen haben, war die Pancakemaschine, die auf Knopfdruck frische Pancakes zubereitet, dies fanden wir sehr innovativ und haben diese natürlich auch getestet. Ergebnis: Durchaus empfehlenswert und auf jeden Fall frisch zubereitet.  Das Frühstücksbuffet an sich war ausreichend, es gab mehr als genug um sich morgens zu stärken. Hätten wir es jedoch separat bezahlen müssen, wäre es seinen Preis nicht Wert gewesen. Es kostet momentan $36, also umgerechnet ca. 25 € / Person. Alternativ können wir hier empfehlen, dass vor dem eigentlichen Frühstücksraum in der Hotelbar ein kleines Frühstück für $10 (7€) angeboten wird. Dies beinhaltet einen Kaffee/Tee und ein Muffin. Für den Start in den Tag sicherlich ausreichend. Ist man erst einmal in Sydney unterwegs, kann man sich ja immer noch in dem ein oder anderen Café ein weiteres kleines spätes Frühstück gönnen.

Wie schon bei der Anfahrt zum Hotel festgestellt, ist Sydney momentan die Stadt der Baustellen. Die George Street, eine der Hauptstrassen von Sydney, die bis zum Circular Quay führt, ist komplett für den Autoverkehr gesperrt, hier wird unterirdisch eine neue Zuglinie gebaut. Bauzeit ist noch mindestens 2 Jahre, der Lärm von dieser Baustelle war teilweise auch im Hotel zu hören. In unserem Zimmer aufgrund der schallisolierten Fenster war jedoch kein Baustellenlärm zu hören. Die Lage des Hotels würden wir als suboptimal bewerten. Das Positive: Circular Quay, Sydney Oper, Botanischer Garten, Harbour Bridge und The Rocks sind fußläufig ohne Problem zu erreichen. Auch die Haltestelle der Hop on Hop off Bus befindet sich direkt am Circular Quay. Was uns jedoch gefehlt hat, waren gemütliche Restaurants/Cafés oder Pubs in direkter Nähe zum Hotel. Auch die Hotelbar schliesst bereits um 23 Uhr, wer also abends noch gemütlich an der Bar sitzen möchte, um den Abend ausklingen zu lassen, besser nicht zu spät kommen, ansonsten bleibt nur noch die Minibar auf dem Zimmer. Auch bezüglich Restaurants gab es am Wochenende keine große Auswahl am Hotel. Wir waren von Samstag bis Montag im Jamison. Es gibt zwar direkt nebenan einen Foodcourt, dieser ist jedoch am Wochenende geschlossen. Dies ist der Nachteil des Business Districts. In der Woche sollte dies kein Problem sein, als wir am Montag abreisten waren die Cafés und der Foodcourt geöffnet.

FAZIT:

Wir würden das Hotel nicht nochmals buchen, es gibt unserer Meinung nach bessere Hotels in Sydney.