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Heute geht’s los Gran Canaria wir kommen. Einen halben Tag haben wir uns noch auf der Arbeit gequält, aber jetzt geht es endlich los. Während ich (Daniela) diesen Bericht tippe, befinden wir uns auf unserem Flug D85953 mit der Fluggesellschaft Norwegian von Düsseldorf nach Gran Canaria. Wir haben unsere Dreierreihe für uns (haben uns ja einen Extraseat gegönnt) und somit reichlich Platz, um es uns bequem zu machen.

Überpünktlich waren wir am Flughafen und auch der Checkin war zügig erledigt. Nach nur 15 Minuten waren wir im Besitz unserer Bordkarten. Auch die Sicherheitskontrolle haben wir schnell durchlaufen, natürlich wieder mit nochmaligem Öffnen des Handgepäcks und auch wieder mit dem Drogenwischtest. Irgendwie sind wir jedes Mal bei den Sicherheitskontrollen diejenigen, die bis aufs Letzte gefilzt werden. Aber was soll’s, wir können es sowieso nicht ändern und wollen ja in den Urlaub.

Heute wollen wir Euch mal kurz berichten, wie man sich gerade auf den Mittelstreckenflügen seine eigene Comfort Zone mit ein paar Euros mehr einrichten kann. Bei der Planung unseres Juni Urlaubes haben wir diese Thematik erneut aufgegriffen.

Zunächst einmal eine kurze Erklärung was Comfort Zone für uns bedeutet:

Wie Ihr wisst, sind wir beide ja keine schlanken Personen. Dementsprechend ist es für uns nicht bequem, wenn wir uns beim Fliegen mit einer fremden Person eine Dreier-Reihe im Flugzeug für die nächsten Stunden teilen müssen. Gerade die Flüge zu den Kanaren mit einer Flugzeit von ca. 4,5 Stunden und den von den Fluggesellschaften benutzten Fluggeräten, tragen nicht zum Komfort der jeweiligen Passagiere bei. 

Somit versuchen wir uns, wenn möglich, unsere eigene Comfort Zone zu errichten, in dem wir den dritten Platz in der Reihe ebenfalls buchen. Somit haben wir den Mittelplatz frei, können uns schön ausbreiten und auch die Diskussionen mit den Mitreisenden über Armlehnen, Gerüche, etc. entfällt.  

Die Vorgeschichte, warum wir ausgerechnet mit Air China bis nach Australien geflogen sind, haben wir Euch ja bereits erzählt. Für alle, die es nochmals nachlesen wollen, klickt bitte hier und Ihr kommt automatisch zum vorherigen Blogbeitrag.

Nun aber zu unserem 1. Flug: 

Air China Business Class Flug mit Boeing 777-300ER (Frankfurt-Peking)

Der Shuttlebus vom Holiday Parkplatz, wo wir unser Auto geparkt hatten, setzte uns am Anfang der Ankunftsebene ab. Nach unserer Ankunft am Frankfurter Flughafen wollten wir natürlich als erstes unsere Koffer loswerden und haben den Check-In Schalter von Air China gesucht. Da der Flughafen in Frankfurt bekanntermaßen sehr groß ist, haben wir uns damit diesmal ein wenig schwer getan. 
Da Air China zusammen mit Lufthansa in der Star Alliance kooperiert, mussten wir zum Lufthansa Check-In. Der ist jedoch so groß und unübersichtlich, dass wir uns erst einmal ein wenig orientieren mussten, da sich unser Check-In leider in einem komplett anderen hinteren Bereich befand. Die Beschilderung im Frankfurter Flughafen ist leider nicht so toll und so sind wir zu Beginn ein wenig umherrgeirrt.
Aber schließlich haben wir den Check-In Schalter gefunden und sind auf nette Lufthansa Mitarbeiterinnen am Business Check-In gestossen. Dadurch, dass wir den Business Schalter benutzen durften, war niemand vor uns und wir konnten direkt einchecken. Air China hatte aufgrund der aktuellen Flugzeugbuchungen nochmal das Flugzeug gewechselt und so waren unsere reservierten Plätze für uns nicht mehr verfügbar. Statt Reihe 12 hatten wir jetzt Reihe 15, also nur drei Rehen weiter hinter. Ansonsten waren die Plätze, genau wie vorher, nebeneinander liegende Plätze, in der letzten Reihe der Business Class. Also Koffer abgegeben, diese konnten direkt bis Sydney durchgecheckt werden und wir machten uns auf den Weg, zur Lufthansa Business Lounge um die Wartezeit bis zum Boarding zu überbrücken.